"Ich find's grundsätzlich eine gute Beziehung" - Eine qualitative Untersuchung der Sichtweisen von Vätern und ihren jugendlichen Kindern auf ihre Beziehung zueinander.
Thesis (Dissertationen, Habilitationen)
 
ID 986261
Author Baumgarten, Diana
Author at UniBasel Maihofer, Andrea
Baumgarten, Diana
Year 2012
Title "Ich find's grundsätzlich eine gute Beziehung" - Eine qualitative Untersuchung der Sichtweisen von Vätern und ihren jugendlichen Kindern auf ihre Beziehung zueinander.
Pages 231
Type of Thesis Dissertation
Start of thesis 01.01.2007
End of thesis 31.12.2012
Name of University Universität Basel
Name of Faculty Philosophisch-Historische Fakultät
Supervisor(s) / Fachvertreter/in Maihofer, Andrea
Keywords Vater-Kind-Beziehung, Väter, qualitative Sozialforschung
Abstract

Das Dissertationsprojekt zielt darauf ab, anhand einer qualitativen Untersuchung differenziertes Wissen über unterschiedliche Arten von Vater-Kind-Beziehungen zu gewinnen. Dafür wurden problemzentrierte Leitfadeninterviews mit 9 Vätern 10 Kindern (hälftig Jungen und Mädchen im Alter von 16-21 Jahren) geführt. Federführend bei der Auswertung des Materials ist die Frage, wie die untersuchten Väter und ihre Kinder ihre Beziehung rekonstruieren? Wie stellen beide die Beziehung zueinander dar und wie empfinden sie diese? Was lässt sich anhand dessen über die Art der Beziehung aussagen?

Da meine Herangehensweise eine soziologische und keine psychologische ist, geht es in meiner  Arbeit nicht um die Untersuchung der Intensität oder Stärke der Vater-Kind-Beziehung und auch nicht um so etwas wie bspw. Zufriedenheit. Weiterhin geht es auch nicht darum, etwas über den Wirklichkeitsgehalt der Aussagen zu sagen. Vielmehr geht es um die subjektiven Selbstbilder und Orientierungen der Interviewpersonen.

Die Untersuchung soll das Verständnis darüber erweitern, wie Väter die Beziehungen zu ihren Kindern erfahren und wie sie sich selber als (aktive) Beziehungsgestalter konstituieren. Damit soll ein Beitrag zum bestehenden Defizit an soziologischer Forschung auf der Mikroebene der Eltern-Kind-Beziehung geleistet werden. Bisher wurde Vaterschaft oft als eine Art Ko-Elternschaft zu der der Mutter betrachtet. Gerade dieses parallel bzw. in Oposition denken von Vaterschaft erschwert es, die tägliche und emotionale Praxis von Vätern wahrzunehmen. Die Erarbeitung eines differenzierten Verständnisses über die Beziehungen, die Väter zu ihren Kindern haben, ist dringende Voraussetzung, wenn es darum gehen soll, Vaterschaft als einen kulturellen Wert in unserer Gesellschaft zu etablieren.

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07/08/2020