Swiss Plant Science Web
Third-party funded project
Project title Swiss Plant Science Web
Principal Investigator(s) Boller, Thomas
Project Members Boller, Thomas
Organisation / Research unit Departement Umweltwissenschaften / Integrative Biologie
Project start 01.07.2009
Probable end 31.12.2012
Status Completed
Abstract

Mit diesem strukturierenden Projekt soll die Kooperation im Bereich Pflanzenwissenschaften nach dem erfolgreichen Muster des "Zurich-Basel Plant Science Center" zwischen allen Schweizer Universitäten ausgebaut und vertieft werden.

Von den Pflanzenwissenschaften werden Antworten auf die globalen agronomischen und ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erwartet – Stichworte sind z.B. die Nachhaltigkeit in der Bewirtschaftung der pflanzlichen Ressourcen ("Sustainability"), die Nahrungssicherheit (“Food Security“), sowie die Erhaltung der Biodiversität und die Bewahrung der Öko­systeme unter sich verändernden Um­weltbedingungen ("Global Change"). Um diese Heraus­forderungen zu bewältigen, sind nicht nur eine Stärkung der traditionellen Disziplinen der Pflanzen­wissen­schaften von der Molekularbiologie zur Ökologie, sondern vor allem auch gemein­same Forschungsanstrengungen über die disziplinären und institutionellen, akade­mischen Grenzen hinweg, notwendig.

Die Schweiz ist in einer hervorragenden Ausgangsposition, existieren doch bereits gut etablierte und anerkannte Netzwerke, die solche interdisziplinären Ansätze in den Pflanzenwissenschaften seit vielen Jahren integriert haben: Das "Zurich-Basel Plant Science Center" (PSC) fördert als gemeinsames Kompetenzzentrum der Univer­si­täten Basel und Zürich und der ETH Zürich seit 1998 eine intensive interuniversi­täre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften, sowohl in der Lehre wie in der Forschung. Kooperationen bestehen im Dreieck Bern-Neuchâtel-Fribourg ("BeNeFri"), wo die Universität Neuchâtel mit dem NCCR "Plant Survival" eine führende Rolle spielt. Informelle, aber intensive Kontakte (gemeinsame Kollo­quien und Seminare, Zusammenarbeit in der Lehre auf individueller Basis) bestehen auch zwischen den pflanzenwissenschaftlich orientierten Instituten im "Arc Léma­nique" (Universität Lausanne, Universität Genf und das mit der Universität Genf assoziierte "Conservatoire et Jardin Botaniques de la Ville de Genève"); sie bilden eine ausgezeichnete Grundlage dafür, ein regionales Zentrum "Arc Lémanique" analog zum PSC aufzubauen.

Es gilt nun, in einer gemeinsamen und koordinierten Aktion diese Kräfte in der Schweiz zu bündeln und die Projekte dieser drei regionalen Zentren der Pflanzen­wissens­chaften auch gesamtschweizerisch zu koordinieren. Das hier präsentierte "Swiss Plant Science Web" soll die Visibilität der Pflanzenwissenschaften erhöhen und die hohe gesellschaftliche Relevanz der pflanzenwissenschaftlichen Forschung in der Schweiz unterstreichen, um die besten wissenschaftlichen Nachwuchskräfte gewinnen zu können, und um als Forschungsstandort und "Cluster of Excellence" für Pflanzenwissenschaften auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Neuberufungen im Bereich der Pflanzen­wissenschaften gelegt werden. Die gegenseitige Einbeziehung von Partneruni­versitäten bei Neuberufungen war und ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Zürich-Basel PSC. Das Swiss Plant Science Web will die schon bestehende Tradition, Expertinnen und Experten von Nachbar-Universitäten in Berufungskommissionen zu wählen, in Zukunft weiter festigen, so dass bei jeder Berufung innerhalb eines Netzwerks eine Vertretung der beiden andern Netzwerke gewährleistet ist.

Keywords plant science, technological platforms
Financed by Swiss Government (Research Cooperations)
   

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06/10/2022