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TrAnsformative StädTische Ernährungsprojekte: Was bewährt sich wo und wie? (TASTE)
Third-party funded project
Project title TrAnsformative StädTische Ernährungsprojekte: Was bewährt sich wo und wie? (TASTE)
Principal Investigator(s) Bornemann, Basil
Co-Investigator(s) Mann, Stefan
Organisation / Research unit Departement Gesellschaftswissenschaften / Nachhaltigkeitsforschung (Burger),
Departement Gesellschaftswissenschaften / Sozialforschung und Methodologie (Bergman)
Department Departement Gesellschaftswissenschaften,
Departement Gesellschaftswissenschaften / Sozialforschung und Methodologie (Bergman)
Project start 01.01.2023
Probable end 30.09.2023
Status Completed
Abstract

Die Debatte über eine nachhaltigkeitsorientierte Weiterentwicklung von Agrarsystemen in der «Fläche» wird seit vielen Jahren breit und konstruktiv geführt. Die Erreichung der SDGs im Zusammenhang mit Ernährungssystemen hängt aber massgeblich auch vom Verhalten der Akteure – Bürger*innen und Verbraucher*innen. Produzent*innen, Händler*innen, Policy-Maker – in Städten ab. Dementsprechend ist seit Kurzem eine verstärkte Hinwendung der wissenschaftlichen und politisch-praktischen Aufmerksamkeit in Richtung städtischer Ernährungssysteme zu beobachten. In städtischen Kontexten haben sich in den letzten Jahren zahlreiche neue (staatliche, zivilgesellschaftliche und privatwirtschaftliche) Initiativen und Projekte formiert, die ihrem Selbstverständnis nach zu einer nachhaltigkeits-orientierten Transformation urbaner Ernährungssysteme beitragen möchten. Dazu gehören etwa alternative Formen der städtischen Nahrungsmittelerzeugung (urban farming bzw. gardening), neue Formen der Zusammenarbeit von lokalen Erzeugern und Verarbeitern, aber auch Food Sharing-Initiativen. Die Projekte in diesem Bereich sind sehr divers, kaum systematisch erfasst und hinsichtlich ihrer transformativen Potentiale nur ansatzweise verstanden, geschweige denn einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Das Projekt zielt auf die Erfassung, das Sichtbarmachen und die kommunikative Verbreitung besonders erfolgreicher Projekte zur Transformation städtischer Ernährungssysteme in der Schweiz. Es schafft die Möglichkeit, dass städtische Ernährungsakteure (in Stadtverwaltungen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft) von positiven Beispielen lernen und Handlungskapazitäten im Hinblick auf die Ausgestaltung und Umsetzung nachhaltigkeitsorientierter Ernährungsprojekte im städtischen Kontext aufbauen.

Im Rahmen des Projekts fokussieren wir auf Ernährungspraktiken in vier grossen (Basel, Zürich, Lausanne, Bern) und vier mittelgrossen (Biel, Chur, Schaffhausen, Schwyz) Schweizer Städten. Während die Klärung besonders erfolgreicher Projekte im Rahmen der Solution Initiative selbst erfolgen wird, wird es aller Voraussicht nach um Projekte in den folgenden Bereichen gehen:

1) Produktion: Alternative städtische Lebensmittelproduktion vor allem in kooperativen Formaten (z.B. Urban Farming, Urban Gardening, Aquaponic)

2) Verarbeitung: Neue Formen der Lebensmittelverarbeitung in städtischen Kontexten (z.B. Umstellung auf Lebensmittel mit kleinerem ökologischen Fussabdruck in Grossküchen, kooperative Küchen, lokale Wertschöpfung)

3) Verteilung: Neue Formate des städtischen Vertriebs von Lebensmitteln (z.B. städtische Tafeln, Lebensmittelkooperativen, Foodsharing-Projekte)

Financed by Foundations and Associations
   

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21/04/2024