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Die Bedeutung von Narrativen für Umwelt und Nachhaltigkeit
Other Publications (Forschungsberichte o. ä.)
 
ID 4642442
Author(s) Di Giulio, Antonietta; Defila, Rico
Author(s) at UniBasel Di Giulio, Antonietta
Defila, Rico
Year 2022
Title Die Bedeutung von Narrativen für Umwelt und Nachhaltigkeit
Pages 104
Publisher Universität Basel
Abstract Die Studie präsentiert Ergebnisse des Projekts "Arbeiten an und mit Narrativen für eine Nachhaltige Entwicklung - Den Boden bereiten für eine gesellschaftliche Transformation", das im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) durchgeführt wurde (2020-2021). Thema des Projekts waren Narrative, verstanden als grundlegende Denk-, Erklärungs- und Interpretationsmuster, die in Form von Geschichten erzählt werden können. Im Zentrum stand die Frage, welche Rolle gesellschaftliche Narrative mit Blick auf eine gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformation spielen. Weiter interessierte, welche Rolle gesellschaftliche Narrative für das Handeln staatlicher Akteure spielen (können). Ziel des Projekts war es, Wissen zur Entstehung und Wirkung gesellschaftlicher Narrative aus verschiedenen Disziplinen zusammenzuführen sowie nachhaltigkeitsrelevante gesellschaftliche Narrative zu identifizieren, und dieses Wissen für das BAFU als staatlichen Akteur fruchtbar zu machen. Im Projekt wurde ein Methoden-Mix aus Literaturanalyse, Dokumentenanalyse und Dialogischen Methoden (im Rahmen eines Workshops mit dem BAFU) angewendet (eine Projektbeschreibung findet sich in Teil A der Studie). Zentraler Teil der Studie sind die Ergebnisse der interdisziplinären Literaturanalyse (Teil B). Darin findet sich zuerst eine Umschreibung dessen, was Narrative sind (generell und bezogen auf gesellschaftspolitische Probleme), was Narrative bewirken, und wie gesellschaftliche Narrative entstehen bzw. was deren Erfolg beeinflusst. Dies schliesst ab mit einer Darstellung der Befunde zur Frage, weshalb die Kommunikation von Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen nicht die Wirkung entfaltet, die erfolgreiche gesellschaftliche Narrative haben. Im nächsten Kapitel werden fünf Gruppen von gesellschaftlichen Narrativen vorgestellt, die mit Blick auf eine gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformation besonders bedeutsam erscheinen: (1) zehn Narrative, die thematisieren, wie der Wandel in Richtung Nachhaltigkeit erreicht wird ("narratives of change"), (2) drei Narrative, die zwar nicht den Wandel zum Thema haben, aber eine Identität zur Verfügung stellen, die im Einklang steht mit Zielen einer Nachhaltigen Entwicklung, (3) drei Narrative, die den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit behindern, weil sie deren Fundament in Frage stellen, (4) neun "themenspezifische Narrative" zu Ernährung (als Beispiel für Narrative, in denen relevante Dimensionen von Nachhaltigkeit bzw. von Nachhaltigkeitspolitiken thematisiert werden) sowie fünf zugehörige Identitätsstiftende narrative Elemente, (5) sieben Narrative die die nationale Identität der Schweiz prägen. Ein weiteres Kapitel ist der Frage gewidmet, ob und wie gezielt an und mit gesellschaftlichen Narrativen gearbeitet werden kann und was das für staatliche Akteure bedeutet. Teil B der Studie schliesst ab mit Überlegungen dazu, was aus der Covid-19-Pandemie gelernt werden kann für das Arbeiten an und mit Narrativen für eine gesellschaftliche Nachhaltigkeitstransformation. Teil C ist Ergebnissen aus der Dokumentenanalyse gewidmet. In dieser Analyse wurde Material aus Kommunikations-Produkten des BAFU aus der Perspektive des Arbeitens an und mit gesellschaftlichen Narrativen analysiert. In der Studie sind Ziel und Vorgehen beschrieben, und es wird eine Einschätzung vorgenommen von Relevanz und Nutzen, die für ein breiteres Zielpublikum nützlich sein könnten. Empfehlungen für staatliche Akteure und zwei Fragelisten, die bei der Umsetzung dieser Empfehlungen eingesetzt werden können, runden die Studie ab (Teil D).
edoc-URL https://edoc.unibas.ch/88066/
Full Text on edoc Available
Digital Object Identifier DOI 10.5451/unibas-ep88066
 
   

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02/03/2024