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Durchsetzbarkeit einer Sicherstellungspflicht im Stillhalteabkommen (BGE 136 III 528)
JournalArticle (Originalarbeit in einer wissenschaftlichen Zeitschrift)
 
ID 4605460
Author(s) Zellweger-Gutknecht, Corinne
Author(s) at UniBasel Zellweger-Gutknecht, Corinne
Year 2010
Title Durchsetzbarkeit einer Sicherstellungspflicht im Stillhalteabkommen (BGE 136 III 528)
Journal dRSK – Der digitale Rechtsprechungs-Kommentar
Number 1. Dezember 2010
Abstract Wer sich verpflichtet, eine Schuld sicherzustellen, damit der Gläubiger mit Zwangsvollstreckungsmassnahmen zuwartet, kann später nicht vorbringen, der Gläubiger verletze dieses Stillhalteabkommen, wenn er die Betreibung auf Sicherstellung einleitet (E. 2). Vielmehr ist eine solche Sicherheitsleistung vorab zu erbringen und bleibt so lange geschuldet, bis die ihr zugrunde liegende Auseinandersetzung rechtskräftig entschieden ist. Im folgenden Aberkennungsprozess ist daher nur zu prüfen, ob die sicherzustellende Schuld offensichtlich nicht besteht. Eine weitergehende Prüfung der Hauptschuld ist nicht zulässig bzw. auf den Hauptprozess zu verweisen. Ansonsten bliebe der Gläubiger an das Stillhalteabkommen gebunden, während der Schuldner bis zum Ende des Hauptprozesses mit der (alsdann wertlosen) Sicherstel-lung warten könnte (E. 3).
Publisher Weblaw
ISSN/ISBN 1663-9995
edoc-URL https://edoc.unibas.ch/80967/
Full Text on edoc Available
 
   

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27/05/2024