Dissertation Bentsch: Altern aus weiblicher Sicht: Die Tagebücher der Anna Maria Preiswerk-Iselin (1758-1840) als Quellen zur Wahrnehmung und Bewältigung von Alter, Krankheit, Schmerz und Tod um 1800.
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Project title Dissertation Bentsch: Altern aus weiblicher Sicht: Die Tagebücher der Anna Maria Preiswerk-Iselin (1758-1840) als Quellen zur Wahrnehmung und Bewältigung von Alter, Krankheit, Schmerz und Tod um 1800.
Principal Investigator(s) Opitz Belakhal, Claudia
Project Members Bentsch, Selina
Organisation / Research unit Departement Geschichte / Geschichte der frühen Neuzeit (Opitz-Belakhal)
Project Website https://bgsh.geschichte.unibas.ch/projekte/projekt-detail/?L=712&tx_bgshprojectsext_projects%5Bproject%5D=184&tx_bgshprojectsext_projects%5Baction%5D=show&tx_bgshprojectsext_projects%5Bcontroller%5D=Project&cHash=af71620ac398aa175f1cff1f8ae2a8ea
Project start 01.08.2018
Probable end 01.08.2022
Status Active
Abstract

Alter und Altern ist in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Thema (nicht nur) in der historischen Forschung avanciert.  Die zunehmende Veränderung unserer demographischen Strukturen in den sogenannten «westlichen Gesellschaften» führt in vielen Feldern zu intensiven Debatten und Forschungsaktivitäten. Allerdings gilt dies nicht im selben Mass für die Frühneuzeitforschung. Hier nun setzt das vorliegende Forschungsprojekt an. Mit dem Fokus auf den umfangreichen Tagebüchern einer gutsituierten und gebildeten Basler Bürgerin, der Iselin Tochter Anna Maria Preiswerk-Iselin (1758-1840), wird dabei nicht nur eine «Innensicht» auf das Altern in einer eher «jungen» Bevölkerung und Gesellschaft möglich, sondern dies erfolgt auch aus einer dezidiert weiblichen Sicht. Das Projekt will in einer historisch-anthropologischen Perspektivierung Phänomenen der Wahrnehmung und Beschreibung von Alterungsprozessen des Körpers wie des Geistes (zu denen Krankheitserfahrungen, Trauer, Konflikte mit der Familie, Witwenschaft etc., aber auch Erinnerung und Selbstreflexion gehören) untersuchen und diese in einen breiteren Kontext stellen, u.a. durch den Vergleich mit weiteren (v.a. Schweizer) Selbstzeugnissen derselben Zeit aus weiblicher Feder, aber auch mit Rückgriff auf bereits publizierte Forschungsergebnisse im Hinblick auf Alter und Altern in der Gesellschaft der Vormoderne.

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14/08/2020