Dissertation Blatter, Viviane: Zwischen Anerkennung und Missachtung. Geschichte der Körperbehindertenfürsorge für Kinder und Jugendliche in der Schweiz zwischen 1960 und 2010
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Project title Dissertation Blatter, Viviane: Zwischen Anerkennung und Missachtung. Geschichte der Körperbehindertenfürsorge für Kinder und Jugendliche in der Schweiz zwischen 1960 und 2010
Principal Investigator(s) Lengwiler, Martin
Project Members Blatter, Viviane Alexandra
Organisation / Research unit Departement Geschichte / Neuere Allgemeine Geschichte (Lengwiler)
Project Website https://bgsh.geschichte.unibas.ch/projekte/projekt-detail/?L=12121121121212.1&tx_bgshprojectsext_projects%5Bproject%5D=195&tx_bgshprojectsext_projects%5Baction%5D=show&tx_bgshprojectsext_projects%5Bcontroller%5D=Project&cHash=b9f3a29da1dab1cf11c4f53b1c7b172a
Project start 01.01.2019
Probable end 01.01.2023
Status Active
Abstract

Die Dissertation erfolgt im Rahmen meiner Stelle als wissenschaftliche Assistentin am Projekt «Zwischen Anerkennung und Missachtung: Rekonstruktion von Zwang, Fremdbestimmung und Partizipation im Kontext der Körperbehindertenfürsorge zwischen 1950 und 2010 – eine partizipative Untersuchung mit Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung» (nachfolgend erd-zam). Das Projekt erd-zam ist interdisziplinär konzipiert, mit Fragestellungen und Methoden der Heilpädagogik sowie der Geschichte. Es ist Teil des Nationalen Forschungsprogrammes 76 «Fürsorge und Zwang». Die Dissertation wird sich im historischen Teil des Themenfeldes abspielen und deswegen auch unter der Betreuung von Prof. Dr. Martin Lengwiler (Uni Basel) stehen. Trotzdem soll das Wissen, das unter Einbezug von historischen wie auch heilpädagogisch informierten Methodologien im Rahmen des Projekts generiert wird für die Dissertation zentral sein.
In Anlehnung an die partizipative Methodik des Forschungsprojekts soll auch die Dissertation stark auf die Erfahrungen von Betroffenen ausgerichtet sein. Auf Grund dessen wurde die Fragestellung erst nach der Durchführung (aber vor der detaillierten Analyse) der Interviews ausgearbeitet, und orientiert sich in ihrem Fokus an Themen, die von den Betroffenen wiederholt erwähnt wurden. Dazu gehören unter anderem, aber nicht abschliessend, die schulische Infrastruktur, der Unterrichtsstoff, der Kontakt zu der Familie (reguliert durch die Schule/das Heim, die Invalidenversicherung und die Eltern selbst), die Invalidenversicherung (Berufsberatung, Hilfsmittel, Transportdienste), medizinische Behandlungen, die Haltung des Umfeldes gegenüber ihnen als Menschen mit einer körperlichen Behinderung und ihre Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Wie veränderten sich pädagogische, sozialstaatliche und gesellschaftliche Voraussetzungen für Kinder und Jugendliche die in Schulen für Menschen mit einer Körperbehinderung geschult, sozialisiert und rehabilitiert wurden zwischen 1960 und 2010 und (wie) reflektieren sich diese Entwicklungen in erzählten Erfahrungen und subjektiven Deutungen von Betroffenen?

Hier können Sie weiterlesen:
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14/08/2020