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Initiierung, Implementierung, Abbruch – Die neue Taxonomie der Adhärenz und ihre Bedeutung für die Betreuung von Epilepsiepatienten
JournalArticle (Originalarbeit in einer wissenschaftlichen Zeitschrift)
 
ID 4117592
Author(s) Arnet, Isabelle; Haag, Melanie; Hersberger, Kurt E.
Author(s) at UniBasel Hersberger, Kurt
Arnet, Isabelle
Haag, Melanie
Year 2017
Title Initiierung, Implementierung, Abbruch – Die neue Taxonomie der Adhärenz und ihre Bedeutung für die Betreuung von Epilepsiepatienten
Journal Epileptologie
Volume 34
Number 2
Pages / Article-Number 52-59
Abstract Die Adhärenz ist kein „entweder-oder“-Verhalten, sondern vielschichtig und komplex. Das Wissen alleine über die Krankheit, die Untersuchungen, die Behand-lungsmethoden und die Arzneimittel ist unzureichend, um die Therapieempfehlungen zu befolgen und im Alltag umzusetzen. Umfang und Verständlichkeit der erhaltenen Information sowie die eigenen Einstellun-gen sind mit der Adhärenz eng verknüpft. Um die the-rapeutischen Empfehlungen erfolgreich in Taten umzu-setzen, braucht es seitens des Patienten die Akzeptanz der Diagnose, die Einsicht in den Nutzen der Behand-lung und nicht zuletzt ausreichende körperliche und geistige Fähigkeiten. Die Adhärenz wird mit drei Phasen oder Etappen beschrieben: Initiierung, Implementie-rung und Persistenz. Es ist unmöglich vorauszusagen, welcher Patient adhärent sein wird und welcher nicht. Doch in der Epilepsie lassen sich sechs Risikosituatio-nen für fehlerhaftes Einnahmeverhalten beschreiben: Non-Akzeptanz der neu diagnostizierten Epilepsie bzw. der Therapie (Initiierung); langjährige Anfallsfreiheit bzw. manifeste unerwünschte Wirkungen (Implemen-tierung); Jugendliche bzw. Schwangere (Persistenz). Unterstützende Hilfsmittel in Form von Wochendispen-sern können die Adhärenz fördern. Ihr primärer Zweck ist die visuelle Rückmeldung über erfolgte bzw. verges-sene Einnahmen. Neue elektronische Medikamenten-dispenser ermöglichen weitere Kontroll- und Alarm-funktionen.
Publisher Schweizerische Epilepsie-Liga
ISSN/ISBN 1660-3656
URL https://www.epi.ch/_files/Artikel_Epileptologie/Arnet_E_2_17.pdf
edoc-URL http://edoc.unibas.ch/58815/
Full Text on edoc No
 
   

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20/05/2024