Die Schweizer Wirtschaft zwischen Hammer und Amboss: Eine Analyse der "Franken-Schocks" 2010⁄11 und 2015
Project funded by own resources
Project title Die Schweizer Wirtschaft zwischen Hammer und Amboss: Eine Analyse der "Franken-Schocks" 2010⁄11 und 2015
Principal Investigator(s) Weder, Rolf
Flückiger, Mathias
Rutzer, Christian
Organisation / Research unit Departement Wirtschaftswissenschaften / Aussenwirtschaft und Europ. Integration (Weder),
Europainstitut / Europäische Wirtschaft (Weder)
Project start 01.01.2015
Probable end 31.12.2020
Status Active
Abstract

In diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der beiden "Franken-Schocks“ von 2010/11 und 2015 auf die Schweizer Volkswirtschaft. Auf makroökonomischer Ebene zeigt sich, dass die Nominallöhne, insbesondere im Industriesektor, vor dem Hintergrund sinkender Preise und einer nur leicht steigenden Arbeitsproduktivität bisher zu wenig unter Druck gekommen sind, mit einer sich langsam abzeichnenden Erhöhung der Arbeitslosigkeit. Die Analyse des Aussenhandels bestätigt einen negativen Effekt der Frankenaufwertung auf Exportmengen und -preise, der je nach Differenzierungsgrad der Güter und nach Destinationen unterschiedlich ausfällt. Auf der Importseite führt die Aufwertung vor allem zu sinkenden Preisen. Entsprechend sind überdurchschnittlich exportorientierte Branchen (und  Unternehmen), welche gleichzeitig unter starker Importkonkurrenz stehen, am stärksten negativ betroffen. Verglichen mit den Schwankungen im BIP der Handelspartner haben Wechselkurs-Veränderungen jedoch einen weit geringeren Effekt. Die Weltkonjunkturentwicklung wird deshalb einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Anpassungsdruck in der Schweizer Volkswirtschaft haben

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16/01/2018