Surveillance and response to zoonotic diseases in Maya communities of Guatemala: A case for One Health
Third-party funded project
Project title Surveillance and response to zoonotic diseases in Maya communities of Guatemala: A case for One Health
Principal Investigator(s) Zinsstag, Jakob
Co-Investigator(s) Obrist van Eeuwijk, Brigit
Organisation / Research unit Departement Gesellschaftswissenschaften / Medizinethnologie (Obrist ),
Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) / One Health (Zinsstag),
Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) / Medical Anthropology (Obrist)
Project start 01.03.2016
Probable end 28.02.2019
Status Completed
Abstract

Gemeinsam mit den Maya gegen zoonotische Krankheiten

Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden (Zoonosen), kommen in Guatemala häufig vor. Die Maya leben in engem Kontakt mit Tieren und fern von staatlichen Gesundheitsdiensten. Maya-Heiler versorgen die Bevölkerung. Der Rat der Maya-Heiler in Peten, dem Studiengebiet des Projekts, möchte enger mit Experten der Human- und Veterinärmedizin zusammenarbeiten und sucht einen Dialog auf Augenhöhe.

Das Projekt baut auf einem erfolgreichen Austausch zwischen Maya-Heilern und Medizinern zu Krebserkrankungen auf. Vorstudien weisen darauf hin, dass viele Maya an Zoonosen leiden, aber es ist nicht klar, welche neuen Krankheiten in den Wäldern von Peten auftreten. Mit Hilfe einer neuen Partnerschaft zwischen dem Maya-Rat der Heiler in Peten, der Universität Del Valle in Guatemala Stadt, dem Schweizerischen Tropen- und Public Health Institute, der Universität Basel und anderen Partnern wollen wir i) bereits vorkommende und neu auftretende Zoonosen mit heutigen Technologien rasch erkennen und melden (Überwachung) und ii) neue Methoden zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten bei Mensch und Tier entwickeln (Bekämpfung). Unser Projekt verbindet natur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven und Herangehensweisen, schafft einen Dialog zwischen Maya-Heilern und Vertretern der Human- und Tiermedizin (One Health) und bezieht Betroffene sowie Gesundheitsanbieter und -politiker in das Schaffen von Wissen mit ein (Transdisziplinarität).

Wir erwarten, dass die Erkenntnisse dieses Projektes sich positiv auf die Gesundheitsversorgung der Maya auswirken und dazu beitragen, die Überwachung und Bekämpfung von neu auftretenden Zoonosen in abgelegenen Gebieten zu verbessern.

Financed by Swiss National Science Foundation (SNSF)
   

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05/07/2020