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Microbes and biogeochemical processes associated to methane oxidation at deep sea brines and highly active cold seep systems
Third-party funded project
Project title Microbes and biogeochemical processes associated to methane oxidation at deep sea brines and highly active cold seep systems
Principal Investigator(s) Niemann, Helge
Organisation / Research unit Departement Umweltwissenschaften / Aquatic and Isotope Biogeochemistry (Lehmann)
Project start 01.04.2015
Probable end 31.03.2016
Status Completed
Abstract

In tiefen Sedimentschichten der Kontinentalränder sind grosse Mengen des gefährlichen Treibhausgases Methan gespeichert. Dieses Gas kann entlang von geologischen Schwächezonen in Oberflächensedimente bzw. in die Wassersäule und letztendlich in die Atmosphäre transportiert werden, wo es weiter den globalen Klimawandel antreibt. Jedoch wird ein Grossteil des Methans von unterschiedlichen Mikroorganismen in Sedimenten und der Wassersäule “gefressen”, so dass der Ozean eine vergleichsweise geringe Menge an Methan in die Atmosphäre entlässt. Diese Mikroorganismen wirken also wie ein Filter, der Methan zurückhält. Dies könnte sich jedoch in Zukunft ändern: Bedingt durch den globalen Klimawandel wird die Temperatur der Ozeane steigen, was wiederum zu einem verstärkten Methantransport in oberflächennahe Sedimente führen wird. Um abschätzen zu können, wie wichtig die Ozeane in Zukunft als Methanquelle werden könnten, muss allerdings der mikrobielle Methanfilter genauer untersucht werden. Zur Zeit wissen wir sehr wenig über die Effizienz dieses Filters und welche Umweltbedingungen zu einer Selektion bestimmter Mikroorganismen führt, die direkt oder indirekt am Methanabbau beteiligt sind. Im Rahmen des Projektes “Microbes and biogeochemical processes associated to methane oxidation at deep sea brines and highly active cold seep systems” soll genau diese Wissenslücke geschlossen werden. In den letzten Jahren haben wir in verschiedene Ozeanen mehrere Typen von Methan-reichen Ökosystemen beprobt (hochaktive “Cold Seeps” und methanreiche Salzlakenbecken in der Tiefsee) und werden nun die Aktivität, Identität und Häufigkeit der mikrobiellen Gemeinschaften mit Hilfe von biogeochemischen und genetischen Methoden untersuchen. Ziel des Projektes ist es herauszufinden, welche Umweltbedingungen bestimmte methanoxidierende und andere wichtige Mikroorganismen begünstigen und wie sich Umweltfaktoren auf die Effektivität des mikrobiellen Methanfilters auswirken.

Financed by Swiss National Science Foundation (SNSF)
   

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22/06/2024