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Nicht-heimische Grundelarten in der Schweiz
Third-party funded project
Project title Nicht-heimische Grundelarten in der Schweiz
Principal Investigator(s) Holm, Patricia
Organisation / Research unit Departement Umweltwissenschaften / Aquatische Ökologie (Holm)
Project start 01.01.2013
Probable end 31.12.2018
Status Completed
Abstract

Die momentan stattfindende Einwanderung nicht-heimischer Grundelarten in die Schweiz über den Rhein bei Basel stellt eine potenzielle Gefahr für einheimische Arten dar. Bis diese invasiven Arten jedoch schweizweit zu einem ernsten Problem für Ökosysteme werden, müssen sie sich in jedem weiteren Gewässerabschnitt erst etablieren, eine selbsttragende Population bilden und sich weiter verbreiten.

Im vorliegenden Projektantrag stellen wir Maßnahmen vor, mit denen an unterschiedlichen Schritten der Invasion angesetzt werden kann, um die Einwanderung dieser gebietsfremden Fischarten einzudämmen beziehungsweise deren Ansiedlung in weiteren Gewässerabschnitten zu verhindern. Mit einer Schadensabschätzung und einer Kosten-Nutzen-Analyse dieser Gegenmaßnahmen können potenziell betroffene Kantone bei der Entscheidungsfindung unterstützt werden. Zu den zuerst betroffenen Kantonen werden Basel (BS und BL), Aargau, Solothurn und weitere Rheinanliegerkantone wie Zürich, Schaffhausen und Thurgau gehören.

Unsere Vorschläge basieren auf bereits erfolgreich eingesetzten Strategien und bewährten Modellrechnungen im Kampf gegen invasive Arten und haben langfristig zwei Ziele, die durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden können:

Ziel – Kontrolle der Weiterverbreitung in der Schweiz

  1. Untersuchung der Ausbreitungsmechanisment
  2. Entwicklung von Informations-, Aufklärungs- und Bildungsmassnahmen

Ziel – Kontrolle der Populationsgrössen

  1. Maßnahmen zur raschen, gezielten Identifikation betroffener Gewässer
  2. Identifikation von zur Populationskontrolle geeigneten Raubfischen
  3. Entwicklung von zur Populationskontrolle geeigneten „Laichfallen“

Um aufzuzeigen, inwiefern diese Maßnahmen auch wirtschaftlich begründet sind, schlagen wir vor, das Projekt durch interdisziplinäre Untersuchungen zu möglichen ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schadwirkungen zu untermauern. Das Programm MGU ist durch seine Beteiligung am interdisziplinären Studiengang „Master in Sustainable Development“ und durch die personelle Kompetenz der interdisziplinären Forschungstelle für nachhaltige Energie- und Wassernutzung für entsprechende Untersuchungen ausgezeichnet aufgestellt.

Keywords fish, neobiota, gobiidae, Rhine
Financed by Other sources
   

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01/03/2024