B-111 Empirische Analyse der Wirkung der Schweizer Klimapolitik aus Unternehmensperspektive
Third-party funded project
Project title B-111 Empirische Analyse der Wirkung der Schweizer Klimapolitik aus Unternehmensperspektive
Principal Investigator(s) Krysiak, Frank Christian
Project Members Oberauner, Iris
Organisation / Research unit Departement Wirtschaftswissenschaften / Umweltökonomie (Krysiak),
Departement Wirtschaftswissenschaften / WWZ Forum
Project start 01.01.2009
Probable end 30.06.2010
Status Completed
Abstract

Mit Beginn des Jahres 2008 hat die Schweiz die CO2-Abgabe auf CO2-Emissionen und den Handel mit Emissionsrechten als klimapolitische Massnahmen in Umsetzung gebracht, um der Zielreduktion auf Treibhausgase aus dem Kyoto-Protokoll (minus 8 % im Vergleich zum Basisjahr 1990) für den Zeitraum 2008 – 2012 Rechnung zu tragen.

Die CO2-Abgabe ist grundsätzlich für alle Unternehmen verpflichtend, die CO2-Emissionen aus der thermischen Nutzung von Brennstoffen verursachen. Allerdings können sich Unter-nehmen von der CO2-Abgabe befreien lassen, wenn sie sich dazu verpflichten ihre Emissio-nen zu reduzieren und am Emissionshandel teilnehmen. Damit erhalten Unternehmen explizit die Möglichkeit das Instrument zur Regulierung ihrer CO2-Emissionen selbst zu wählen. Unternehmen, die die CO2-Abgabe wählen erhalten eine anteilsmässige Rückerstattung aus den Einnahmen der Abgabe gemäss ihrer Lohnkosten. Unternehmen, die den Emissions-handel wählen, erhalten ihre Emissionsrechte gratis zugeteilt.

Für die Zeit nach 2012 strebt der Bundesrat eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von mindestens minus 20 % bis 2020 bzw. minus 50 % bis 2050 im Vergleich zum Basisjahr 1990 an. Sollen diese ambitionierten Ziele auf nationaler Ebene gesetzlich durchgesetzt werden, dann ist eine restriktivere Politik im Unternehmenssektor unumgänglich.

Im Zuge des Forschungsprojekts soll die Schweizer Klimapolitik, aus der Perspektive der betroffenen Unternehmen, empirisch untersucht werden. Dazu soll eine Befragung von Schweizer Unternehmen durchgeführt werden. Für die Auswahl der befragten Unternehmen werden insbesondere Unternehmen des industriellen Sektors herangezogen, die in einem stärkeren Ausmass von der Klimapolitik betroffen sind als etwa Dienstleistungsunternehmen.

Mit Beginn des Jahres 2008 hat die Schweiz die CO2-Abgabe auf CO2-Emissionen und den Handel mit Emissionsrechten als klimapolitische Massnahmen in Umsetzung gebracht, um der Zielreduktion auf Treibhausgase aus dem Kyoto-Protokoll (minus 8 % im Vergleich zum Basisjahr 1990) für den Zeitraum 2008 – 2012 Rechnung zu tragen.

Die CO2-Abgabe ist grundsätzlich für alle Unternehmen verpflichtend, die CO2-Emissionen aus der thermischen Nutzung von Brennstoffen verursachen. Allerdings können sich Unter-nehmen von der CO2-Abgabe befreien lassen, wenn sie sich dazu verpflichten ihre Emissio-nen zu reduzieren und am Emissionshandel teilnehmen. Damit erhalten Unternehmen explizit die Möglichkeit das Instrument zur Regulierung ihrer CO2-Emissionen selbst zu wählen. Unternehmen, die die CO2-Abgabe wählen erhalten eine anteilsmässige Rückerstattung aus den Einnahmen der Abgabe gemäss ihrer Lohnkosten. Unternehmen, die den Emissions-handel wählen, erhalten ihre Emissionsrechte gratis zugeteilt.

Für die Zeit nach 2012 strebt der Bundesrat eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von mindestens minus 20 % bis 2020 bzw. minus 50 % bis 2050 im Vergleich zum Basisjahr 1990 an. Sollen diese ambitionierten Ziele auf nationaler Ebene gesetzlich durchgesetzt werden, dann ist eine restriktivere Politik im Unternehmenssektor unumgänglich.

Im Zuge des Forschungsprojekts soll die Schweizer Klimapolitik, aus der Perspektive der betroffenen Unternehmen, empirisch untersucht werden. Dazu soll eine Befragung von Schweizer Unternehmen durchgeführt werden. Für die Auswahl der befragten Unternehmen werden insbesondere Unternehmen des industriellen Sektors herangezogen, die in einem stärkeren Ausmass von der Klimapolitik betroffen sind als etwa Dienstleistungsunternehmen.

Die empirische Analyse zur Wirkung der Schweizer Klimapolitik soll in vier Schritten erfolgen:

• In einem ersten Schritt soll das Entscheidungsverhalten der betroffenen Unternehmen untersucht werden. Insbesondere sollen die Gründe identifiziert werden, die für die Wahl der CO2-Abgabe bzw. des Emissionshandels ausschlaggebend waren bzw. sind.

• Ein wesentliches Kriterium zur Beurteilung verschiedener Regulierungsformen sind die Anreize, die vom jeweiligen Instrument ausgehen, in Technologien zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen zu investieren. In einem zweiten Schritt sollen daher die Anreize für Unternehmen zur Investition in Vermeidungstechnologien unter beiden Regimen (CO2-Abgabe bzw. Emissionshandel) untersucht werden.

• In einem dritten Schritt werden die möglichen Reaktionen der Unternehmen auf eine re-striktivere Umweltpolitik für die Zeit nach 2012 analysiert. Neben der Wahl des Regulie-rungsinstruments (Abgabe bzw. Emissionshandel) sollen hier insbesondere auch die po-tenziellen Konsequenzen auf die Standortentscheidung der Unternehmen offengelegt werden.

• In einem vierten Schritt wird aufgezeigt, wie Unternehmen die Klimapolitik in der Schweiz wahrnehmen. Insbesondere sollen die Problembereiche, die durch die Implementierung der Politik für Unternehmen entstanden sind, durchleuchtet und die Massnahmen und zusätzlichen Aufwendungen (z. B. administrative Kosten, erhöhter Personalbedarf etc.), charakterisiert werden.

 

Keywords Investment, Climate Policy, Technological Change
Financed by Other sources
   

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05/12/2022