Data Entry: Please note that the research database will be replaced by UNIverse by the end of October 2023. Please enter your data into the system https://universe-intern.unibas.ch. Thanks

Login for users with Unibas email account...

Login for registered users without Unibas email account...

 
Die Neuorientierung der Schweizer Europapolitik 1988 – 1992: Vom Bilateralismus zum Beitrittsziel
Project funded by own resources
Project title Die Neuorientierung der Schweizer Europapolitik 1988 – 1992: Vom Bilateralismus zum Beitrittsziel
Principal Investigator(s) Goetschel, Laurent
Project Members Marti, Simon
Organisation / Research unit Departement Gesellschaftswissenschaften / Politikwissenschaft (Goetschel),
Europainstitut / Europäische Politik (Goetschel)
Project start 01.01.2008
Probable end 31.12.2011
Status Completed
Abstract

Die Arbeit ist einer der interessantesten Entscheidungen der jüngeren Aussenpolitik der Schweiz gewidmet, nämlich derjenigen, den Beitritt zur Europäischen Union (EU) zum Ziel der Schweizer Integrationspolitik zu machen. Im Herbst 1991 erklärte der Bundesrat den Beitritt zum Ziel, und im Mai des folgenden Jahres wurde das Beitrittsgesuch in Brüssel hinterlegt. Letztes wurde in der Folge immer wieder als einer der Hauptgründe für das Scheiteren des Vertrags über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) an der Urne am 6. Dezember 1992 angeführt.  Der Autor geht der Frage nach, wie es im Umfeld der EWR-Verhandlungen innert relativ kurzer Zeit zu diesem fundamentalen Kurswechsel gekommen ist, nachdem zuvor während Jahrzehnten die Beitrittsfrage tabu war und das Aushandeln sektorieller bilateraler Verträge als Königsweg der Schweizer Europolitik gegolten hatte. Diese Fragestellung ist im Bereich der Aussenpolitikanalyse verortet, die sich zum Ziel setzt, das Zustandekommen aussenpolitischer Entscheidungen zu ergründen. Im Zentrum dieser Sub-Disziplin der Politikwissenschaft stehen aussenpolitische Richtungswechsel, wie sie besagte Fallstudie beinhaltet. Für die Suche nach erklärenden Faktoren konzentriert sich die Arbeit auf die Positionen und die Interaktionen der gemäss Autor einflussreichsten Akteure in diesen Verhandlungen, nämlich der Exekutive (Regierung und Verwaltung) sowie den grossen Interessensverbänden. Theoretisch greift die Arbeit auf die Rollentheorie und den Korporatismus zurück. Die Hauptfrage, nämlich diejenige nach den Gründen für den Wechsel hin zum Beitrittsziel, soll folglich aufgrund der Beantwortung von Unterfragen zu (allenfalls) veränderten Rollenkonzepten und zum Einfluss nicht-staatlicher Akteure im Rahmen korporatistischer Strukturen angegangen werden. Diese theoriegeleitete Anlage der Fallstudie zur Schweizer Aussenpolitik soll ihre Vergleichbarkeit und Anschlussfähigkeit an den einschlägigen wissenschaftlichen Diskurs gewährleisten. Die Empirie zur Untersuchung wird einschlägigen Akten und Dokumenten entnommen, die aus dem Bundesarchiv und den Dokumentationszentren der untersuchten Akteure und Organisationen entstammen.

 

Keywords Aussenpolitik, Europapolitik, Aussenpolitikanalyse, Europäische Integration
Financed by Other funds

Published results ()

  ID Autor(en) Titel ISSN / ISBN Erschienen in Art der Publikation
1519592  Marti, Simon  Schweizer Europapolitik am Wendepunkt : Interessen, Konzepte und Entscheidungsprozesse in den Verhandlungen über den europäische Wirtschaftsraum  978-3-8329-7808-2    Publication: Authored Book (Verfasser eines eigenständigen Buches) 
   

MCSS v5.8 PRO. 0.364 sec, queries - 0.000 sec ©Universität Basel  |  Impressum   |    
19/05/2024