Das Weltbild der Igel - Naturethik einmal anders
Project funded by own resources
Project title Das Weltbild der Igel - Naturethik einmal anders
Principal Investigator(s) Krebs, Angelika
Co-Investigator(s) Fischer, Alexander
Müller, Jan
Schuster, Stephanie
Organisation / Research unit Departement Künste, Medien, Philosophie / Praktische Philosophie (Krebs)
Project start 01.01.2017
Probable end 31.12.2021
Status Active
Abstract

«Kein Baum darf mehr in den Himmel wachsen.» Es stimmt etwas nicht mit unserem Verhältnis zur Natur.

Der Titel des in der Entstehung begriffenen Buches, wie auch das Eingangszitat, ist dem Hauptwerk des Frankfurter Schriftstellers Peter Kurzeck entnommen. In seinem Roman Vorabend von 2011 hat es zwei Kapitel zum Weltbild der Igel. Mit Peter Kurzeck wollen wir über die Natur auch aus der Perspektive der Igel nachdenken. Aus dieser Perspektive erscheinen die Menschen als eine etwas seltsame Tierart: «Was es nicht alles so gibt.» Unser Buch ist also insofern «anders», als es die gewohnte menschliche Perspektive auf die Natur mithilfe dichterischer Phantasie hinterfragt und übersteigt.

Genauer gestaltet sich das Hand-in-Hand-Gehen von Philosophie und Literatur so, dass jedes Buchkapitel mit einem längeren Zitat aus Kurzecks Hauptwerk Vorabend beginnt. In einem Gespräch mit Schülerinnen und Schülern sagte Kurzeck einmal selbst über dieses Werk: «Und es ist eigentlich die Summe all dessen, was ich weiß, in dem Buch drin.» Dann wird das Zitat in einem «close reading» mit philosophischen Unterscheidungen und Argumentationen angereichert, entfaltet und kontrovers diskutiert.

Die einzelnen Kapitel unseres Buches loten unser prekäres Naturverhältnis aus und zwar mit Blick auf erstens das Mitleid mit den uns nahverwandten Tieren, zweitens die Freude an der Schönheit der Natur, drittens das spirituelle Bedürfnis nach Geborgenheit in der Welt und viertens das Verwurzelt-Sein in der heimatlichen Landschaft. Wie ein gutes Leben in und mit der Natur eingedenk dieser vier Wertdimensionen praktisch aussehen könnte und warum es uns heute, individuell wie gesellschaftlich, so schwerfällt, ist Gegenstand des fünften und letzten Kapitels.

Den vollständigen Abstract können Sie herunterladen in dem Sie oben rechts auf View klicken.

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25/10/2020