BAG-Tabakfonds: Weniger Rauch im Gefängnis
Project funded by own resources
Project title BAG-Tabakfonds: Weniger Rauch im Gefängnis
Principal Investigator(s) Elger, Bernice Simone
Co-Investigator(s) Ritter, Catherine
Organisation / Research unit Ethik / Bio- und Medizinethik (Elger)
Project Website http://www.bag.admin.ch/tabak_praevention/00879/00887/04812/index.html?lang=de
Project start 01.01.2009
Probable end 31.12.2012
Status Completed
Abstract

Projektzusammenfassung
Aktiver und passiver Tabakkonsum im Gefängnis sind ein Problem der öffentlichen Gesundheit, das bei Gefängnisinsassen und -personal Erkrankungsraten und Sterblichkeit erhöht. In der Schweiz sind ungefähr 80% der Gefangenen und ein grosser Teil des Gefängnispersonals aktive Raucher oder Raucherinnen. Die Personen in Gefängnissen sind daher fast ununterbrochen dem Passivrauch ausgesetzt.
Ziel dieses Projekts ist es, mittels einer Aktionsforschung Lösungsansätze zu entwickeln, um die Lebensbedingungen hinsichtlich des Rauchens in den Gefängnissen zu verbessern. Diese wird in einem Untersuchungsgefängnis in Genf (Champ-Dollon) und in zwei Vollzugsgefängnissen durchgeführt, eines im Kanton Genf (La Brenaz) und das andere im Kanton Bern (Witzwil).
Absicht des Aktionsforschungs-Ansatzes ist es, bei den konkreten Problemen aus der Praxis anzusetzen und direktes soziales Handeln zu ermöglichen. Entsprechend arbeitet das Projekt mit einem partizipativen Ansatz. Mögliche Veränderungen werden vor ihrer Realisierung mit allen Betroffenen diskutiert. Es ist somit wahrscheinlich, dass in den drei Gefängnisanstalten verschiedene Massnahmen ergriffen werden.

Ziele
Ziel des Projekts ist die Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie präsentiert sich der Stand der Dinge bezüglich Aktiv- und Passivrauchen?
  • Welche Möglichkeiten für konkrete Lösungen bestehen?
  • Welche Folgen ergeben sich aus den Veränderungen nach der Intervention (Vorher-Nachher-Untersuchung)?
  • Ist die Art und Weise, wie die Intervention entwickelt wird, ähnlich wichtig wie die Intervention selbst?

Massnahmen

  • Der Zustand der Räumlichkeiten wird evaluiert (insbesondere Respekt und Akzeptanz von verschiedenen bereits existierenden teilweisen Rauchverboten und Passivrauchexposition).
  • Die Probleme, die sich bei der Anwendung von teilweisen Rauchverboten ergeben, werden mit den Gefängnisleitungen diskutiert. Mit deren Einverständnis werden Massnahmen zum Schutz vor Passivrauch für Insassen und Personal definiert. Personal und Insassen werden mittels Fokusgruppen einbezogen.
  • Unter Einbezug einer Pflegefachfrau, die Erfahrung im Bereich der Rauchstoppberatung hat (Zusammenarbeit mit dem Cipret Genf), werden Interventionen erarbeitet.
  • Die erarbeiteten Interventionen werden umgesetzt.
  • Akzeptanz und Folgen der Intervention werden mit einer Datenerhebung vor und nach der Intervention evaluiert.
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11/12/2018